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Einführung in die Kunstgeschichte Teil I: Kunst der Antike. Museumsfahrt nach München

16.01.2018 - 18.01.2018

Dauer: 3 Tage, mit Bahn

Leitung: Dr. Andreas Cante

Preis p.P. im DZ (Ü/HP) 489,-€ (zentrales 3*-Hotel)

EZ-Zuschlag 50,-€ (inkl. Eintritte und ÖPNV-Fahrten)

Vor allem von NeuteilnehmerInnen wurde mehrfach das Interesse an einer Einführung in die Kunstgeschichte bekundet. Dem wollen wir 2018/19 mit einem Zyklus kleiner Studienfahrten nach München und Berlin Rechnung tragen. Die enzyklopädischen Sammlungen dieser beiden Museumsstädte machen es möglich, anhand originaler Werke einen nahezu lückenlosen Überblick über die Kunstentwicklung zu vermitteln. Die Aufteilung auf vier Fahrten trägt unserer begrenzten Aufnahmefähigkeit Rechnung. Um eine intensivere Betrachtung zu ermöglichen, wird die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Personen begrenzt. Damit den Mitreisenden der 2018er Fahrten bei Interesse auch auf den Fahrten 2019 freie Plätze zur Verfügung stehen, erhalten sie Anfang September 2018 eine vorzeitige Buchungsmöglichkeit.

Inhaltlich geht es im Wesentlichen um die Kunstgeschichte Europas. Einbezogen werden die für die Griechen und Römer so wichtige Kultur des Alten Ägypten und die in Wechselwirkung mit Europa stehende amerikanische Kunstszene des 20. Jhs. Wir betrachten vor allem Werke der Malerei und Skulptur, ferner ausgewählte kunsthandwerkliche Objekte, die Wesentliches zum Verständnis der jeweiligen Kunstepoche beitragen. Seitenblicke auf die Architektur sind möglich.

Die erste Fahrt führt nach München, dessen bedeutende Antikensammlungen vom kunstforum seit längerem nicht mehr besucht wurden. Wir beginnen mit dem Studium der scheinbar statischen, drei Jahrtausende währenden Kunst des Alten Ägypten. Dabei werden wir uns vor allem den verschiedenen Statuentypen widmen, von denen einige unmittelbar vorbildhaft für die frühe griechische Kunst geworden sind. Die Entwicklung des Menschen- und Götterbildes in der griechisch-römischen Antike lässt sich in Mitteleuropa nirgendwo besser nachvollziehen als in der Münchner Glyptothek, wo vor allem aus der archaischen und frühklassischen Periode (Giebelskulpturen des Aphaiatempels auf Ägina) sowie aus der Zeit des Hellenismus (Barberinischer Faun) absolute Meisterwerke gehütet werden. Ähnlich reich sind die Münchner Bestände an griechischer Keramik, deren wunderbar frische und zugleich inhaltlich spannende Bemalung über den Verlust der antiken Tafelmalerei hinweghilft. Ausblicke auf Glas-, Goldschmiede- und Bronzekunst schließen sich an.

PROGRAMM (Änderungen und Umstellungen vorbehalten!)

Di 16.1.
Bahnfahrt Hamburg – München; Hotelbezug (zentrales 3-Sterne-Haus); Staatliches Museum Ägyptischer Kunst.

Mi 17.1.
Glyptothek; klassizistische Bauten auf dem Königsplatz; fakultativ: Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke.

Do 18.1.
Staatliche Antikensammlungen; Rückfahrt nach Hamburg

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München, Glyptothek
Foto: A. Cante
München, Glyptothek
Foto: A. Cante