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Wandmalerei der Frührenaissance in Italien (2)

20.02.2019

Dauer: 2 x 3 Stunden, Mi 10-13 Uhr

Leitung: Dr. Ulrike Müller-Heckmann

Teilnahmepreis: 30,- € (Einzelsitzung 18,- €)

Die monumentale Wandmalerei nahm im Italien des 13. Jhs. einen bemerkenswerten Aufschwung, deren Qualität und Reichtum nichts Vergleichbares an die Seite zu stellen ist. Die
Toskana wurde dabei zum Kerngebiet einer künstlerischen Tradition, die schließlich im Triumphalen Aufstieg der Malerei der Frührenaissance gipfelte. Die Blüte der Freskomalerei in Italien war durch zwei Voraussetzungen bedingt: Zum einen übernahm man hier nicht den Gliederbau der französischen Gotik, so dass auch weiterhin große Wandflächen zur Bemalung vorhanden waren; zum anderen entwickelte sich in der Frührenaissance eine besondere
geistige und politische Bildsprache, die gerade im monumentalen Wandbild ihren großartigsten Ausdrucksgehalt erreichte. Im Seminar sollen zum einen die technischen Grundlagen der Fresko- und Seccomalerei erklärt werden, vor allem aber die Ikonographie einiger der bedeutendsten Wandbilder-Zyklen vorgestellt werden: beginnend mit Giottos Franziskus-Legende in Assisi, über Lorenzettis Bilder der „Guten und schlechten Regierung“ im Rathaus von Siena bis zu Piero della Francescas Kreuzlegende in Arezzo. – Das Seminar eignet sich hervorragend zur Vorbereitung auf die Studienfahrt in die Toskana und nach Umbrien.

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