Studienfahrt

Prag. Von Karl IV. zur Samtenen Revolution

24.04.2013 bis 30.04.2013

Dauer: 7 Tage, mit Bahn

Leitung: Dr. Jochen Schröder

Preis p.P. im DZ (Ü/HP) 1.024,-€
EZ-Zuschlag 174,-€

(inkl. Eintritte und ÖPNV-Fahrten)

Keine andere europäische Metropole ist derart von einer einzelnen Persönlichkeit geprägt wie die Residenzstadt der böhmischen Könige durch Kaiser Karl IV. Sein Neubau des Veitsdomes und Umbau des Hradschin, seine Anlage der Prager Neustadt mit dem Wenzelsplatz und einem Kranz von gotischen Kirchen, sein Neubau der Moldaubrücke geben der Stadt bis heute ihr Profil. Die Nationalgalerie im ehemaligen Agneskloster bewahrt herrliche Zeugnisse der Skulptur und Malerei dieser Epoche. Durch die Hussitenkriege unterbrochen, wird die Entwicklung der Stadt nach dem 30-jährigen Krieg mit grandiosen Kirchen und Palais glanzvoll wieder aufgenommen. Christoph und Kilian Ignaz Dientzenhofer schufen in der ersten Hälfte des 18. Jhs. die beeindruckendsten der prächtigen Barockbauten der Stadt. Zudem hat Prag ein bemerkenswertes jüdisches Erbe mit der ältesten unversehrt erhaltenen Synagoge Mitteleuropas und dem alten jüdischen Friedhof aus dem 15. Jh. Als Hauptstadt der Tschechoslowakei sah Prag in den 1920er Jahren eine Symbiose deutscher, jüdischer und tschechischer Kultur, für welche Franz Kafka und das Literatencafé Arco als Chiffre stehen. Der Prager Jugendstil erhielt seine besondere Prägung durch das Schaffen Alfons Muchas. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete der originelle slowenische Architekt Jože Plečnik an einer Neugestaltung des Hradschin. Aber auch in der ČSSR wurde das Stadtbild bereichert, z.B. durch das stilreine, weiland für die Nomenklatura bestimmte Hotel, das wir bewohnen werden, später auch durch den Fernsehturm. Inzwischen präsentiert sich die Nachwendezeit durch Bauten berühmter Stararchitekten.

 

PROGRAMM (Änderungen und Umstellungen vorbehalten!)

Mi 24.4.
Bahnfahrt Hamburg – Prag; Hotelbezug (zentrales 4-Sterne-Haus nördlich des Hradschin); erster Stadtrundgang mit Geldumtausch und Metrofahrten.

Do 25.4.
Der Hradschin: Goldenes Gässchen, Veitsdom, die Plečnik-Bauten und das erzbischöfliche Palais.

Fr 26.4.
Von der Kleinseite zum Altstädter Ring, mit Wallensteinpalais, Karlsbrücke, Rathaus, Palais Kinsky, Teynkirche und Repräsentationshaus.

Sa 27.4.
Barock auf der Kleinseite: Kloster Břevnov, Kloster Strahov, Loreto-Heiligtum.

So 28.4.
Das jüdische Prag; nachmittags Národní galerie, Mucha-Museum.

Mo 29.4.
In der Neustadt: vom Wenzelsplatz zum Můstek (Deutsches Theater, Maria Schnee-Kirche, Adriahaus); Emauzykloster und Neustädter Rathaus.

Di 30.4.
Rückfahrt nach Hamburg.