Studienfahrt

York und Yorkshire: Kirchen, Schlösser und Gärten

07.09.2016 bis 16.09.2016

Dauer: 10 Tage, mit Bus/Schiff

Leitung: Katrin Plümpe M.A.

Preis p.P. im DZ/in Doppelinnenkabine (Ü/HP) 2.129,- €

Zuschlag für EZ/Einzelinnenkabine 541,-€

Aufpreis für Einzelaußenkabine 95,-€

Aufpreis für Doppelaußenkabine 22,-€

(inkl. Eintritte und ÖPNV-Fahrten)

Die Grafschaft Yorkshire in Nordengland besticht durch landschaftliche Vielfalt mit sanft geschwungenen Hügeln, grünen Tälern, dunklen Mooren und den reizvollen Küstenstreifen. Gleichzeitig ist sie eine alte Kulturlandschaft, in der sich zahlreiche Zeugnisse der Vergangenheit wie Klosterruinen und Kathedralen, aber auch Barockgärten und Landschaftsparks um prachtvolle Herrenhäuser – manchmal auch in reizvoller Verbindung miteinander finden.

Die Hauptstadt der Grafschaft, York, ist eine der schönsten alten Städte Englands. Das römische Straßennetz und die römische Stadtmauer – ergänzt unter Edward III. – prägen die Stadt noch heute. York Minster ist die größte mittelalterliche Kathedrale Englands und kommt im kirchlichen Rang gleich nach Canterbury. Neben wunderbaren Glasmalereien sehen wir am Minster in den Querhäusern Glanzstücke der englischen Frühgotik („Early English“), Chor und Kapitelhaus im Stil des „Decorated“ und verschiedene Phasen des „Perpendicular“ in Chor und Türmen. Von unserem Standquartier neben einem der mittelalterlichen Stadttore aus erkunden wir den Kathedralbezirk, weitere Kirchen und bedeutende Bauten wie das King’s Manor, aber auch die Reste des Castle. Traumhaft liegen auch die Zisterzienserklöster Rievaulx und Fountains Abbey. Bis zur Auflösung der Klöster unter Heinrich VIII. waren sie die ältesten und reichsten Zisterzienserklöster Englands und sind selbst als Ruinen noch beeindruckende Zeugnisse meisterhafter Architektur der Gotik. Die pittoresken Ruinen inspirierten die nachfolgenden Landbesitzer zur Anlage wunderbarer Landschaftsgärten mit Tempeln, Obelisken und Seen, die wir heute besuchen dürfen. Auch prachtvolle Herrenhäuser wie Castle Howard umgeben sich mit formalen und englischen Gärten. Das riesige Barockschloss birgt in seinem Inneren kostbare eine Ausstattung und Gemälde von Holbein, Rubens oder van Dyck. Ursprüngliche Landschaft erleben wir bei unseren Fahrten durch das Land und besuchen auch reizvolle Kleinstädte wie Beverley mit seinem beeindruckenden Minster, das Städtchen Ripon oder Whitby, einen kleinen Hafenort mit eindrucksvoller Abteiruine direkt am Meer. Natur und Kunst in direktem Dialog bieten der Yorkshire Skulpturenpark mit Werken von Henry Moore und anderen sowie das Barbara Hepworth Museum und Salts Mill, eine ehemalige Tuchfabrik mit einem „Idealdorf“ für die Arbeiter (UNESCO-Welterbe), die in einer Galerie Werke von David Hockney, dem berühmtesten Maler Yorkshires zeigt, die in dieser wunderbaren Landschaft entstanden.

HIERZU AUGENREISE AM 22.4.


PROGRAMM (Änderungen und Umstellungen vorbehalten!) 

Mi 7.9.
Busfahrt Hamburg – Rotterdam; Abendessen und Übernachtung auf der Fähre.

Do 8.9.
Ankunft in Hull; Busfahrt nach York: erster Stadtrundgang mit Kathedralbezirk und York Minster; Hotelbezug (7 Nächte in zentralem 3-Sterne-Haus).

Fr 9.9.
Ausflug zur Ruine Fountains Abbey und den Gärten von Studley Royal sowie nach Ripon (Kathedrale).

Sa 10.9.
York: zweiter Stadtrundgang mit King’s Manor, St. Mary’s Abbey, Castle (außen) und Spaziergang auf der Stadtmauer.

So 11.9.
Ausflug an die Küste nach Whitby (Besichtigung der Abteiruine); Rückfahrt durch den North York Moors National Park.

Mo12.9.
Ausflug zur Ruine Rievaulx Abbey und den Gartenanlagen Rievaulx Terrace; Weiterfahrt zur Salts Mill (Besuch Anlage und Hockney-Galerie).

Di 13.9.
Ausflug nach Castle Howard (Landschaftsgarten und Schloss).

Mi 14.9.
Ausflug zum Yorkshire Skulpturenpark und dem Hepworth-Museum in Wakefield.

Do 15.9.
Busfahrt über Beverley (Stadtrundgang mit Minster) nach Hull zur Einschiffung; Abendessen und Übernachtung auf der Fähre.

Fr 16.9.
Ankunft in Rotterdam; Rückfahrt nach Hamburg.

Fountains Abbey
Foto: Bernd Schwiers
Fountains Abbey
Foto: Bernd Schwiers