Im Saarland
Dauer: 6 Tage, mit Bus
Leitung: Dr. Jochen Schröder
Preis im DZ p.P. (Ü/HP) 1.328,- €
EZ-Zuschlag 170,- €
(inkl. Eintritte)
Das kleine Saarland hat es in sich: Hier lagen schon zur Keltenzeit allerlei Fürstenhöfe, die sich mit dem Zerfall des Römerreichs sogar wieder reorganisierten. Für die christliche Mission lag hier eine besondere Herausforderung, und entsprechend hoch ist die Dichte der Heiligengräber im Saarland. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde man so schwer verwüstet, dass der spätbarocke Wiederaufbau heute alle Orte prägt, die nicht im Zweiten Weltkrieg erneut zerschossen wurden. Hochbedeutende mittelalterliche Kirchen wie der Alte Turm in Mettlach und schöne Werke der hiesigen Spätgotik sind dennoch erhalten. Die Industrialisierungsschübe erleben wir in so unterschiedlichen Beispielen wie Villeroy & Boch in Mettlach und der Völklinger Hütte (UNESCO-Welterbe). Im Saarlandmuseum der Landeshauptstadt Saarbrücken begegnen wir auch der klassischen Moderne seit dem deutschen Impressionismus (von Slevogt und Liebermann bis zu den Gipsen aus dem Nachlass Archipenkos). Ein Ausflug über die Grenze führt nach Wissembourg, wo einst Otfrid schrieb, und zu dem wunderschönen Fachwerk der Region, wo in Obersteinbach sogar, in Sichtweite von Burgen wie Wasigenstein und Fleckenstein, eine Malerinnenkolonie bestand. Und in Tholey strahlt die gotische Abteikirche neuerdings im Licht der Fenster von Mahbuba Elham Maqsoodi und (seit 2020 erst!) von Gerhard Richter.
Gelegentliche kleine Spaziergänge, z.B. zur Saarschleife, lockern die angenehme Busreise auf.
PROGRAMM (Änderungen und Umstellungen vorbehalten!)
Mi 29.7.
Hinfahrt über Marburg (Elisabethkirche) nach Saarlouis. Hotelbezug (zentrales 3-Sterne Haus).
Do 30.7.
Römervilla Nennig und Freudenburg; nachmittags Mettlach und Merzig.
Fr 31.7.
Tagesausflug nach Wissembourg und Obersteinbach.
Sa 1.8.
Tholey, St. Wendel und St. Ingbert.
So 2.8.
Saarbrücken mit St. Arnual und Landesmuseum, Völklinger Hütte.
Mo 3.8.
Rückfahrt erneut über Marburg (Schloss) nach Hamburg.
kunstforum matthäus