Das Neue Ruhrgebiet
Dauer: 6 Tage, mit Bus
Leitung: Dr. Michael Rüdiger
Preis p.P. im DZ (Ü/HP) 949,-€
EZ-Zuschlag 110,-€
(inkl. Eintritte und Führungsgebühren)
Keine Frage – das Ruhrgebiet gehört zu den spannendsten Regionen Europas. Der Versuch, den Strukturwandel des „Kohlenpotts“ mit Hilfe von Kultur zu befördern, hat eindrucksvolle Ergebnisse erbracht. Eine tragende Rolle spielen dabei die Museen. Ob kulturelles Gedächtnis der Region (Ruhrmuseum), Heimstatt für Klassiker der Moderne (Josef-Albers-Museum; Wilhelm-Lehmbruck-Museum) oder Bühne für die Avantgarde unserer Zeit (Museum Küppersmühle; Zentrum für Internationale Lichtkunst) - sie entwickeln eine Strahlkraft, die weit über die Grenzen des Reviers hinausreicht. Einen besonderen Beitrag zur Transformation stellt die Umnutzung alter Industrieanlagen dar. Spektakuläre Projekte wie das Dortmunder U sind erst in jüngster Zeit fertig gestellt worden. Die Zeche Zollverein, die als Industriedenkmal zum UNESCO-Welterbe zählt, hat sich zum viel bestaunten Kunstareal gewandelt. Vor den Zeugnissen aus der Ära von Kohle und Stahl, den Fördertürmen und Gasbehältern, den Hochöfen und Maschinenhallen (Zeche Zollern, Hüttenwerk Duisburg-Meiderich), aber auch den Wohnsiedlungen (Kolonie Landwehr, Margarethenhöhe) und Fabrikantenpalästen (Villa Hügel) bekommt man eine Ahnung von dem, was den „Pott“ einst zum industriellen Herzen des Kontinents machte. Für den Aufbruch in die postindustrielle Epoche stehen prämierte High-Tech-Architekturen wie die Akademie Mont-Cenis Herne. Landmarken in Form von zeichenhaften Kunstgebilden auf den Abraumhalden von Zechen und Hütten sollen helfen, der zersiedelten Region Orientierung und Identität zu geben (Halde Haniel).
PROGRAMM (Änderungen und Umstellungen vorbehalten!)
Di 28.5.
Busfahrt von Hamburg über Herne (Akademie Mont-Cenis) und Gelsenkirchen (Stadttheater mit Monochromen von Yves Klein) nach Bochum; Hotelbezug (zentrumsnahes 4-Sterne-Haus).
Mi 29.5.
Fahrt nach Essen (Zeche Zollverein mit Ruhrmuseum).
Do 30.5.
Ausflug nach Essen (Villa Hügel: Führung durch Besucherdienst; Siedlung Margarethenhöhe) und weiter nach Dortmund (Dortmunder U mit Museum Ostwall).
Fr 31.5.
Fahrt nach Duisburg (Innenhafen, Museum Küppersmühle, Lehmbruckmuseum sowie Landschaftspark Duisburg Nord mit Eisenhüttenwerk).
Sa 1.6.
Ausflug über Gelsenkirchen (Zeche Nordstern) und Bottrop (Josef-Albers-Museum Das Quadrat) zur Halde Haniel (Aufstieg zur Installation „Totems“).
So 2.6.
Rückfahrt über Dortmund (Kolonie Landwehr, Industriemuseum Zeche Zollern) und Unna (Zentrum für Internationale Lichtkunst) nach Hamburg.
kunstforum matthäus