Impressionismus, Japonismus und Stilkunst um 1900
Dauer: 2 Tage, mit Bus
Leitung: Dr. Andreas Cante
Preis p.P. im DZ (Ü/HP) 277,-€
EZ-Zuschlag 21,-€
(inkl. Eintritte)
Zwei der großen Museen im deutschen Westen glänzen in diesem Herbst mit attraktiven Ausstellungen zur frühen Moderne. Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal bricht eine Lanze für Camille Pissarro, jenen Freund Monets und Renoirs, der für den Zusammenhalt der eigensinnigen Impressionisten so ungemein wichtig war. Obwohl älter als die meisten seiner Mitstreiter, war er sich nicht zu fein, unter dem Eindruck Seurats und Signacs noch einmal ganz von vorn zu beginnen und nach der Lehre des Pointillismus zu malen. Und zugleich war er frei genug, um sich rechtzeitig von deren Dogmen zu lösen. Vor allem aber schuf er in allen seinen Lebensphasen überzeugende Werke – vom (Selbst-)Porträt bis zur (Stadt-)Landschaft.
Noch weiter gespannt ist der Bogen, den das Essener Folkwang Museum schlägt. So opulent wie selten zuvor wird dort das Phänomen des „Japonisme“ vor Augen geführt. Ob Holzschnitte eines Hiroshige, Hokusai oder Utamaro, ob Wandschirme und Lackarbeiten, Gefäße und Masken – was aus dem „Land der aufgehenden Sonne“ nach Europa gelangte, war von unwiderstehlicher Wirkung. Die Auseinandersetzung damit findet sich im Schaffen so unterschiedlicher Künstler wie Monet und van Gogh, Émile Gallé und Henri Matisse. Wir lassen uns in den Sonderausstellungen bezaubern und genießen Hauptwerke der ständigen Sammlungen beider Museen.
PROGRAMM (Änderungen und Umstellungen vorbehalten!)
Sa 22.11.
Busfahrt Hamburg – Wuppertal; Sonderausstellung „Pissarro. Der Vater des Impressionismus“ und ständige Sammlung im Von der Heydt-Museum; Weiterfahrt nach Essen (1 Ü/HP in zentralem 4*-Hotel).
So 23.11.
Sonderausstellung „Monet, Gauguin, van Gogh… Inspiration Japan“ und ständige Sammlung im Folkwang Museum Essen; Rückfahrt nach Hamburg
kunstforum matthäus